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GESCHICHTEN AUS EISENSTADT - EINST UND HEUTE: Das Forsthaus „Schöner Jäger“ im Leithagebirge

01.01.1915
Original language : German

Das Forsthaus „Schöner Jäger“ im Leithagebirge - Ein vergessenes Ausflugsziel

Im Leithagebirge gab es das Forsthaus „Schöner Jäger“, es lag etwa 45 Minuten Gehzeit nördlich von Eisenstadt. Der Schöne Jäger war lange Zeit als Ausflugsziel gefragt, viele Eisenstädter genossen die Wanderung und den Aufenthalt, es gab Kleinigkeiten, wie z.B. Schmalzbrote, zu essen und Milch, Limonade oder Bier zu trinken.
Als es sich nicht mehr rentierte bzw. niemand mehr so abgeschieden im Wald leben wollte, verwaiste der Schöne Jäger.
Die Einrichtungsgegenstände blieben im Haus, incl. Vorhängen. Ich erinnere mich noch gut an das „Wohnzimmer“, eingerichtet mit altdeutschen Möbeln, einem großen Tisch mit 12 Sesseln, eine Kommode, ein Ottoman, ja sogar eine Standuhr.
Wir wollten damals die Einrichtung kaufen, Die Güterdirektion Esterhazy hat aber einen Verkauf abgelehnt. Heute ist das nicht mehr unser Geschmack, wir sind eigentlich froh, dass es damals nicht geklappt hat.
Bald waren die Fenster kaputt, alles verfiel. Schließlich wurde das Gebäude baufällig und in den 1980er Jahren im Auftrag der Esterházy-Betriebe geschliffen, weil es eine Gefahr für die Wanderer geworden ist.
Bald war vom Gebäude nichts mehr zu sehen als eine Art Keller, der auch heute noch erkennbar ist.
Noch heute gehen viele am Schönen Jäger vorbei, er liegt ja am Weitwanderweg und am Wallfahrtsweg von Eisenstadt nach Loretto. An das Gebäude erinnert heute nur mehr ein Wegkreuz und ein Wallfahrerkreuz mit seiner Bezeichnung. Mag. Hans Larnhof / Eisenstadt im Oktober 2021

Das Forsthaus „Schöner Jäger“ im Leithagebirge - Ein vergessenes Ausflugsziel

Im Leithagebirge gab es das Forsthaus „Schöner Jäger“, es lag etwa 45 Minuten Gehzeit nördlich von Eisenstadt. Der Schöne Jäger war lange Zeit als Ausflugsziel gefragt, viele Eisenstädter genossen die Wanderung und den Aufenthalt, es gab Kleinigkeiten, wie z.B. Schmalzbrote, zu essen und Milch, Limonade oder Bier zu trinken.
Als es sich nicht mehr rentierte bzw. niemand mehr so abgeschieden im Wald leben wollte, verwaiste der Schöne Jäger.
Die Einrichtungsgegenstände blieben im Haus, incl. Vorhängen. Ich erinnere mich noch gut an das „Wohnzimmer“, eingerichtet mit altdeutschen Möbeln, einem großen Tisch mit 12 Sesseln, eine Kommode, ein Ottoman, ja sogar eine Standuhr.
Wir wollten damals die Einrichtung kaufen, Die Güterdirektion Esterhazy hat aber einen Verkauf abgelehnt. Heute ist das nicht mehr unser Geschmack, wir sind eigentlich froh, dass es damals nicht geklappt hat.
Bald waren die Fenster kaputt, alles verfiel. Schließlich wurde das Gebäude baufällig und in den 1980er Jahren im Auftrag der Esterházy-Betriebe geschliffen, weil es eine Gefahr für die Wanderer geworden ist.
Bald war vom Gebäude nichts mehr zu sehen als eine Art Keller, der auch heute noch erkennbar ist.
Noch heute gehen viele am Schönen Jäger vorbei, er liegt ja am Weitwanderweg und am Wallfahrtsweg von Eisenstadt nach Loretto. An das Gebäude erinnert heute nur mehr ein Wegkreuz und ein Wallfahrerkreuz mit seiner Bezeichnung. Mag. Hans Larnhof / Eisenstadt im Oktober 2021